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Alt 03.11.2002, 13:03   #46
RIVA
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Alt 03.11.2002, 21:46   #47
Förster
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Unsere Politiker streichen und kürzen
Spart endlich bei euch selbst!
Von DIRK HOEREN

Sparen, streichen, kürzen – erbarmungslos setzt der Rotstift der Bundesregierung an. Sogar beim Tod!

So wird bei uns gespart...
...das kassieren die Politiker!
Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) im BamS-Interview

Auf 700 Euro wird zum Beispiel das Sterbegeld gekürzt. Aber eine Ministerwitwe bekommt bis zu 26 000 Euro. Dabei klang es im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen noch gut: „Wir stehen auf der Seite der Menschen, die auf die Solidarität der Gemeinschaft angewiesen sind.“ Jetzt sieht die Welt ganz anders aus: Solidarität ja – aber nicht beim Sparen! Viele Bürger fragen sich jetzt: Warum geht es beim Sparen so ungerecht zu? Wann kürzt ihr Politiker endlich auch bei euch selbst?

Der Vizepräsident des Bundes der Steuerzahler, Dieter Lau, ist empört. Lau: „Seit Wochen verunsichern SPD und Grüne die Steuerzahler mit neuen Einsparvorschlägen, ohne eine einzige Kürzung bei Ministern und Abgeordneten vorzunehmen. Dabei wird es höchste Zeit, das Dickicht von Privilegien der Politiker zu lichten. Wer die Renten senkt und die Beiträge erhöht, muss auch bei den übertriebenen Politikerpensionen kürzen.“ Lau weiter: „Es ist unredlich, das Sterbegeld für Kassenpatienten zu reduzieren, wenn für Minister und Abgeordnete weiter hohe Sterbegelder gezahlt werden. Ich fordere die Regierungsparteien auf, jetzt deutlich sichtbare Kürzungen bei den eigenen Leistungen vorzunehmen. Als erste Maßnahme sollte die bereits beschlossene Diätenerhöhung zum 1. Januar 2003 ausgesetzt werden. Wer von Bürgern verlangt, den Gürtel enger zu schnallen, muss mit gutem Beispiel vorangehen.“
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Rente – Die Pensionen bleiben ungekürzt

Schön für Minister und Abgeordnete: Sie bekommen weiter ungekürzte Pensionen! Ein Minister hat schon nach zwei Amtsjahren Anspruch auf rund 2000 Euro Pension. Nach vier Jahren sogar auf 3700 Euro, und das mit 55! Abgeordnete haben nach acht Jahren Anspruch auf rund 1700 Euro Pension. Nach 16 Jahren sind es rund 3300 Euro. Bei weniger als acht Bundestagsjahren gibt’s eine „Versorgungsabfindung“, damit sich die Politiker bei der Rentenkasse nachversichern können. Sie bekommen dann die angefallenen Höchstbeiträge zur Rentenversicherung plus einen Zuschlag von 20 Prozent! Weil die Höchstbeiträge ab 2003 stark steigen, können MdBs an den Sparbeschlüssen sogar „verdienen“: Während es 2002 rund 12 400 Euro Versorgungsabfindung gibt, sind es 2003 sogar 14 200 Euro!
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Sterben – Die Ministerwitwe bekommt fast 26000 Euro

Bei Ministern der Bundesregierung ist das Sterbegeld laut Gesetz genauso geregelt wie bei Beamten: Die Hinterbliebenen erhalten beim Tod eines Ministers die doppelten Amtsbezüge als Sterbegeld. Ein Minister verdient derzeit rund 12 800 Euro. Eine Ministerwitwe erhält so fast 26000 Euro Sterbegeld.

Bei Bundestagsabgeordneten gibt es im Todesfall ein so genanntes Überbrückungsgeld. Höhe: eine Monatsdiät, derzeit 6878 Euro.

Hat ein Abgeordneter dem Bundestag mehr als acht Jahre angehört, erhalten die Hinterbliebenen sogar eineinhalb Diäten, rund 10 500 Euro. Ist ein Abgeordneter bereits im Ruhestand, gibt es eine doppelte Monatspension als Sterbegeld. Je länger ein Abgeordneter dem Bundestag angehört hat, desto höher fällt dann das Sterbegeld aus.
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Kranksein – Staat zahlt 50 Prozent dazu

Minister und Abgeordnete haben mit der Erhöhung des Kassenbeitrags kein Problem. Sie haben – wie Beamte – Anspruch auf die so genannte Beihilfe. Das heißt: Sie bekommen 50 Prozent der Krankheitskosten aus der Staatskasse bezahlt, den Rest können sie privat versichern. Das ist angenehm, denn als Privatpatienten sitzen sie im Wartezimmer in der ersten Reihe. Im Krankenhaus werden auch die Chefarztbehandlung und das Einzelzimmer bezuschusst.

Anstandslos erstattet werden ihnen zum Beispiel auch Besuche bei einem Heilpraktiker und beim Psychotherapeuten. Ein pensionierter Abgeordneter bekommt sogar 70 Prozent der Krankheitskosten als Beihilfe erstattet. Er muss dann also nur noch 30 Prozent privat versichern.Von diesen Leistungen können Kassenversicherte nur träumen.
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Geld – Als Erstes steigen die Diäten

Für Minister und Abgeordnete sind Abstriche kein Thema. Am 1. Januar steigen die Abgeordnetendiäten von 6878 auf 7009 Euro und die so genannte Kostenpauschale (derzeit 3417). Die Pauschale ist für die Abgeordneten ein schönes Zubrot, denn sie ist steuerfrei! Damit werden all die beruflich bedingten Kosten pauschal abgegolten, die ein Arbeitnehmer sich beim Finanzamt mühsam erstreiten muss. Außerdem gibt es zusätzlich bis zu 6300 Euro im Jahr für Bürobedarf und Telekommunikationskosten. Freifahrten mit der Bahn in ganz Deutschland und Freiflüge zwischen der Heimat und Berlin kommen dazu. Und Minister bekommen sogar noch eine Dienstaufwandsentschädigung von rund 3700 Euro/Jahr und bis zu rund 1900 Euro/Jahr Wohnungsentschädigung, wenn sie ihren Hausstand nicht nach Berlin verlegen können.
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Rente – Die Pensionen bleiben ungekürzt

Schön für Minister und Abgeordnete: Sie bekommen weiter ungekürzte Pensionen! Ein Minister hat schon nach zwei Amtsjahren Anspruch auf rund 2000 Euro Pension. Nach vier Jahren sogar auf 3700 Euro, und das mit 55! Abgeordnete haben nach acht Jahren Anspruch auf rund 1700 Euro Pension. Nach 16 Jahren sind es rund 3300 Euro. Bei weniger als acht Bundestagsjahren gibt’s eine „Versorgungsabfindung“, damit sich die Politiker bei der Rentenkasse nachversichern können. Sie bekommen dann die angefallenen Höchstbeiträge zur Rentenversicherung plus einen Zuschlag von 20 Prozent! Weil die Höchstbeiträge ab 2003 stark steigen, können MdBs an den Sparbeschlüssen sogar „verdienen“: Während es 2002 rund 12 400 Euro Versorgungsabfindung gibt, sind es 2003 sogar 14 200 Euro!
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http://www.bild.t-online.de/
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Alt 04.11.2002, 23:24   #48
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http://www.spiegel.de/politik/deuts...,221370,00.html

ÖKOSTEUER-PLÄNE

Der Verbraucher zahlt, Unternehmen werden geschont


Vor der Koalitionsrunde von SPD und Grünen sickern immer mehr Einzelheiten zu den beabsichtigen Steuervorhaben durch. Verbraucher müssen demnach mit einer stärkeren Ökosteuer-Belastung für Erdgas und Heizöl rechnen, Unternehmen mit hohem Energieverbrauch sollen dagegen weitgehend geschont werden.

...

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wegen 6030 stimmen unterschied muss man den rotz nochmal vier jahre ertragen!

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Alt 06.11.2002, 08:22   #49
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gehört auch irgendwie hier rein!!!


Zitat:
Original erstellt von paule2
Da haben die Amerikaner weniger Probleme mit den Soziallasten.

Die haben die Slums und die Suppenküchen!

Das mit den Arbeitslosen ist halt die Kehrseite der Produktivität.

Unser Wirtschaftssystem funktioniert nur, wenn man mit immer weniger Personal, in immer geringerer Zeit, immer größere Mengen fabriziert.

Da die Produkte dann zwangsläufig immer schneller ersetzt werden müssen, damit dieser eigentlich hanebüchene Unsinn noch funktioniert, muß also auch die Qualität schlechter werden.

Das kann man wunderbar beobachten, wenn man durch einen Elektronicmarkt geht. Dreiviertel von dem was da verscherbelt wird, ist qualitativ besserer Schrott.

Da kostet hinterher die Entsorgung des giftigen Mülls mehr als das ganze Produkt.


Dieses grundlegenden Problem, daß zwangsläufig immer mehr Menschen nicht mehr gebraucht werden, nennt keine unsere Parteien beim Namen.

Das wäre alles nicht ganz so schlimm, wenn wenigstens das Geld, das hier erwirtschaftet wird, im Land und im Wirtschaftskreislauf bleiben würde.

Das ist allerdings auch nicht der Fall. Unsere Millionäre und Milliardäre horten oder versenken die Kohle im Ausland. Geld ist genug vorhanden, es ist nur immer ungleicher verteilt.

Wenn das so weiter geht, dann werden die Industriestaaten unruhige Zeiten erleben. Wer arbeitslos ist und keine Perspektive mehr hat, der ist auch empfänglich für die politischen Rattenfänger. Da auch das Bildungsniveau aus Geldmangel oder sozialen Gründen nachläßt, wird dieses Problem noch verschärft.


Ein Wirtschaftssystem, das auf Zins- und Zinseszins-Basis beruht, muß früher oder später zwangsläufig kollabieren. Dazu reicht ein einfacher Taschenrechner!

Vermutlich werden wir innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre Zeuge dieses Phänomens. Und das wird sicherlich nicht lustig.

Wollen wir hoffen, daß das keinen Verrückten a´la Hitler nach oben spült.


gruss paule2



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Alt 06.11.2002, 16:24   #50
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Zornig

Heute - Bundesregierung bietet Gerhard Schmid Alternativlösung

Die Bundesregierung hat im Rahmen der Verhandlungen um die Zukunft der MobilCom AG (WKN 662240) dem Gründer und Mehrheitsaktionär Gerhard Schmid eine Alternativlösung angeboten. Schmid, der für sein Aktienpaket auf einen Treuhänder seiner Wahl besteht, wurde der Vorschlag unterbreitet, sowohl sein Kandidat als auch der von ihm nicht akzeptierte Anwalt sollten beide die Aktien treuhänderisch verwalten. Der Kurs von MobilCom um 15.10 Uhr: 5,17 Euro (plus 17,77 Prozent).

http://www.deraktionaer.de/News_current_156381.html

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die zahlen MOB einen arsch voll geld und dann schwimmen sie dem Schmid auch noch in dem selben rum.

das kann doch wohl nicht wahr sein
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Alt 06.11.2002, 18:55   #51
Eliska
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Achtung Dem deutschen Aktienmarkt droht eine Verkaufswelle

Referentenentwurf sieht Stichtag vor, von dem an alle Veräußerungsgewinne besteuert werden


ham./mas. FRANKFURT/BERLIN, 5. November. An der deutschen Börse geht die Angst vor einer Verkaufswelle um. Der Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums sieht eine vollständige Rückwirkung der Besteuerung aller Wertzuwächse von Wertpapieren und vermieteten Immobilien vor. Neben Aktien sollen darunter auch Genußscheine, Fondsanteile und GmbH-Anteile fallen. Demnach müssen Anleger auf alle Veräußerungsgewinne Einkommensteuer bezahlen, die - so wird spekuliert - nach dem 21. Februar 2003 anfallen, unabhängig davon, wann die Wertpapiere oder Immobilien angeschafft wurden. Dieser Tag ergibt sich aus dem Referentenentwurf und dem geplanten Gesetzgebungsprozeß. Paragraph 52 Absatz 39 sieht vor, die neue Steuerpflicht erstmals auf Wertpapiere oder Grundstücke anzuwenden, die am Tag des Gesetzbeschlusses verkauft worden sind. Maßgeblich soll dafür die zweite und dritte Lesung im Bundestag sein. Sie ist für die 21. Februar vorgesehen. Damit könnte die Neuregelung erstmals am 22. Februar greifen - Voraussetzung ist, daß der Bundesrat anschließend die von der Bundesregierung betriebene Besteuerung der Veräußerungsgewinne mitträgt. Doch selbst dann, kann es noch anders kommen. Die darauf aufbauende Frage wäre, ob die Länderkammer auch bereit ist, die Regelung rückwirkend anzuwenden. Das Bundesfinanzministerium wies am Dienstag darauf hin, daß die Terminplanung für den Gesetzgebungsprozeß (und damit der Termin für die erstmalige Anwendung der Neuregelung) nicht in Beton gegossen sei.

Das Deutsche Aktieninstitut rechnet, falls es zu der sich abzeichnenden rückwirkenden Besteuerung abhängig vom Verkaufstermin kommt, mit schweren Auswirkungen auf das Börsengeschehen. Wenn die privaten Anleger nur einen kleinen Teil ihrer Aktien, die sie länger als ein Jahr besäßen, veräußerten, um eine Stichtagsregelung zu umgehen, werde der Wiederanstieg des Dax auf absehbare Zeit verhindert, sagt der Direktor des Aktieninstituts, Franz-Josef Leven. Nach seinen Angaben sind etwa 15 Prozent der Aktien in den Händen privater Anleger - davon schätzungsweise 70 bis 80 Prozent länger als ein Jahr.

Bislang sind Veräußerungsgewinne von Wertpapieren einkommensteuerpflichtig, wenn zwischen An- und Verkauf weniger als ein Jahr vergangen ist und wenn der Saldo aller Gewinne und Verluste die Freigrenze von 512 Euro überschreitet. Veräußerungsgewinne mit Aktien werden nur mit der Hälfe berücksichtigt (Halbeinkünfteverfahren). Für vermietete Immobilien gilt eine Haltefrist von zehn Jahren, nach der der Wertzuwachs steuerfrei ist. Veräußerungsgewinne können mit entsprechenden Verlusten verrechnet werden. Insofern sollten Anleger, die auf Verlusten mit Wertpapieren sitzen, diese bis zum Stichtag der neuen Regelung nicht verkaufen. Denn später realisierte Verluste sollten mit später anfallenden Gewinnen gegengerechnet werden können.

Lange gehaltene Aktien jetzt mit Gewinn zu verkaufen, dürfte hingegen auch aus Praktikabilitätsgründen sinnvoll sein. Denn wer weiß schon, zu welchem Preis die Finanzverwaltung annehmen wird, daß diese Aktien gekauft wurden. Insbesondere bei vererbten Aktien, bei denen weder das ausführende Institut noch der Zeitpunkt des Kaufs einfach zu bestimmen sein dürften, werden hohe Kosten anfallen, um einen für den Anleger "fairen" Kurs zu bestimmen. Wer von einer Aktie nach wie vor überzeugt ist, kann sie aus steuerlicher Sicht nach dem Einstreichen des vollen Veräußerungsgewinns wieder kaufen.

Die rückwirkende Besteuerung von Veräußerungsgewinnen, unabhängig davon, wann die Wertpapiere und Immobilien angeschafft worden sind, verstößt nach Einschätzung des deutschen Bankgewerbes gegen das Grundgesetz. "Wie die Bundesregierung die Rückwirkung verfassungsfest machen will, ist mir völlig schleierhaft", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Banken, Thomas Weisgerber, am Dienstag in Berlin. Diese Regelung werde sofort vom Bundesverfassungsgericht kassiert. Er riet den davon betroffenen Steuerzahlern, im Falle des Falles dagegen sofort Widerspruch beim Finanzamt einzulegen. Allerdings werde es mehrere Jahre dauern, bis der Rechtsstreit ausgefochten sein werde.

Demnächst muß das Bundesverfassungsgericht entscheiden, ob die Verlängerung der Haltefrist von zwei auf zehn Jahre für vermietete Immobilien, wie sie die Bundesregierung vor wenigen Jahren beschlossen hat, verfassungsgemäß ist. Dies ist insbesondere fraglich für Immobilien, die schon aus der zweijährigen Frist "herausgefallen" waren. Eng damit verknüpft ist die Frage, ob die Verlängerung der Haltefrist für Wertpapiere von sechs auf zwölf Monaten verfassungswidrig ist. Beide Verlängerungen hatte der damalige Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine auf den Weg gebracht.

In Berlin präsentierte sich am Dienstag eine breite Front aus Wirtschaftsverbänden gegen die Pläne der Regierung. Vertreter aus Kreditgewerbe, Fondsgesellschaften, Aktionärsvereinigungen und Industrie machten steuersystematische, fiskalische und wirtschaftliche Gründe geltend. Unabhängig, wie die Regelung im einzelnen ausgestaltet werde, schade die Besteuerung von Veräußerungsgewinnen dem Finanzplatz Deutschland, betonte Thomas Weisgerber, der Geschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken. Das Geld, das der Finanzminister erhoffe, mit links einzunehmen (300 Millionen im nächsten, 600 Millionen Euro jeweils in den folgenden Jahren), werde rechts um ein Mehrfaches verloren, warnte er.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.11.2002, Nr. 258 / Seite 21
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Alt 10.11.2002, 14:26   #52
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ftd.de, Sa, 9.11.2002, 14:02

Schröder droht Niederlage bei Rentenbeitrags-Erhöhung

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) droht einem Magazinbericht zufolge bei der Bundestagsabstimmung über die Anhebung des Rentenbeitragssatzes eine Niederlage. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sprach sich am Samstag für eine längere Lebensarbeitszeit zur Stabilisierung der Beiträge aus.


Financial Times Deutschland

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wahlbetrug :o

im mittelalter hätte man solche verbrecher aufgehängt
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Alt 15.11.2002, 12:45   #53
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Graf Draghila von Blütanien
 
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Fisch

Deutschland aus der Sicht meines Lieblings-Schweizers!

http://www.manager-magazin.de/koepf...,222768,00.html
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Gruß paule2


Unser Geld ist sicher. Darauf würde ich schwören, aber keinen Cent drauf wetten!






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Alt 16.11.2002, 21:29   #54
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Was ist der Unterschied zwischen einem Kuhschwanz und der Krawatte eines Politikers


Der Kuhschwanz verdeckt das ganze Arschloch...



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Alt 19.11.2002, 16:03   #55
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Deutschland geht nicht unter - es wird halt schlechter laufen.

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"Es wird uns schlechter gehen"

Carl Christian von Weizsäcker über die deutsche Misere, das wirtschaftspolitische Chaos von Rot-Grün und die trübe Zukunft dieses Landes - Interview


http://www.welt.de/daten/2002/11/17...er&searchHILI=1
__________________
"Ich wäre schon zufrieden, wenn wir in den kommenden Jahren den Abstand zu den USA verkürzen
und Regionen wie Lateinamerika auf Distanz halten könnten
", sagte Verheugen.
Europa drohe im Gegenteil "ein Verlust an Wohlstand und Lebensqualität", warnte er.
http://orf.at/050129-83242/index.html
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Alt 19.11.2002, 16:24   #56
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Zitat:
Original erstellt von konby
Nicht nur die Opposition, sondern auch erstklassige Fachleute bescheinigen den Berliner Politikern ein katastrophales Krisenmanagement bzw. eine ständige Verschlimmerung derohnehin schwierigen Situation. Der bekannte Wirtschaftsprofessor Wenger bezeichnet die Berliner Steuerpläne als ein „Stück aus dem rot/grünen Tollhaus“. Gleichzeitig gibt er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Ratschläge, wie man sein Vermögen vor den „Berliner
Raubrittern in Sicherheit bringen kann“.

Tatsächlich fragt man sich, wie es mit diesem Landweiter gehen soll und was man selbst – eigenverantwortlich – zur Alterssicherung und Vermögensbewahrung tun kann, um dem Umverteilungsstaat à la Lafontaine nicht den größtenTeil seiner Lebensarbeit (nachdem die Grenzsteuersätze ohnehin über 50% lagen) noch einmal
zur Verfügung stellen zu müssen. Das traurige Ergebnis der jetzigen Pläne wäre, daß viele Unternehmen und reiche Privatpersonen ihren Sitz ins Ausland verlagern würden. Während andere Länder, wie Spanien und Italien, sich Arbeitsplatz-Flexibilisierungsgesetze einfallen lassen und sich bemühen, das Geld ihrer Bürger zurück ins eigene Land zu holen, versucht ein Team aus 8 Juristen, 5 Lehrern und 3 Schulabbrechern (so das Berliner Kabinett Rot/Grün),die drittgrößte Volkswirtschaft so zu managen wie eine Gesamtschule oder einen Esoterik-Laden.

So haben die Italiener z.B. durch die Ausgabe von Niedrigzins-Anleihen Schwarzgeld über knapp 60 Mrd. Euro bzw. 4% des Bruttoinlandsprodukts wieder in die Legalität nach Italien zurückgeführt, wovon gut die Hälfte aus der Schweiz kam. Während die Deutschen in ihrem Neiddenken (was auch der Ursprung für geplante Verschärfungen beim Erbschaftssteuerrecht und eventuell bei der Wiedereinführung einer Vermögenssteuer ist) eine solche Steueramnestie – besonders bei der SPD – entweder völlig ablehnen oder so hohe Steuersätze fordern, daß niemand sich einer solchen „Amnestie“ anschließen würde, verlangten die Italiener gerade einmal 2,5% Steuernachzahlung.

Da größtenteils die in Italien ansässigen Banken bereit waren, diese 2,5% zu zahlen, wenn der Kunde die Gelder bei der Bank plazieren würde, konnten die Italiener einen Großteil ihres Auslandsvermögens sogar ohne jede Belastung zurück nach Hause holen.

Während also etwa Italien und Spanien ihre Wirtschaft durch kluge Politik nach gesundem Menschenverstand und unter Einbeziehung der Realität, daß die meisten Menschen eigenverantwortlich Geld auf die Seite gelegt haben, ausrichten, versucht Deutschland, ein Heer von der Regierung abhängigen Transferempfängern heranzuzüchten, die ihre Eigenverantwortlichkeit aufgegeben haben. Wer sich auf den Staat und die vom Staat angekündigten zukünftigen Rentenzahlungen verlassen hat, wird sich ohnehin bitter enttäuscht sehen. Jeder kann sich ausrechnen, daß die sich auf fast 200% des deutschen Bruttoinlandsprodukts belaufenden Rentenversprechen nie im angekündigten Ausmaß gezahlt werden können und daß das Renteneinstiegsalter stetig heraufgesetzt werden wird (während bisher weiterhin eifrig frühpensioniert wird, besonders bei Beamten und hier wiederum oftunter 50 Jahren).

Natürlich wird es auch weitere Kürzungen bezogen auf das Rentenniveau geben. Deutschland geht lieber den Weg des Überwachungsstaates und der Behinderung der
Eigenverantwortung bzw. der eigenen Vorsorge für das Alter. Es ist klar, daß jeder vom Staat abhängige Transfereinkommensbezieher die Machtmenschen unter den Politikern wiederwählen muß, wenn er seine eigene Selbständigkeit aufgegeben hat. Die Berliner Politik ist also die beste Methode, um Rot/Grün auf Dauer in der Regierung festzuschreiben. Nicht nur Angestellte, Arbeiter und Freiberufler sollen vom Staat immer mehr abhängig gemacht werden, sondern auch die direkte Zahl der Staatsdiener bzw. fentlich Beschäftigten soll zunehmen.

So lag die Zahl der öffentlich Beschäftigten zuletzt bei 8,2% aller Beschäftigten gegenüber z.B. 6,2% in Großbritannien und Österreich und Sätzen von unter 5% in skandinavischen Ländern bzw. Irland. Die Zahl der Beamten, Richter und Berufssoldaten stieg seit 1960 sogar von 0,67 Mio. auf 1,52 Mio. Die Kosten für den Ruhestand ihrer früheren öffentlichen Bediensteten explodierten bei Bund, Ländern und Gemeinden sogar zuletzt auf fast 25 Mrd. Euro. Aufgrund der heutigen Altersstruktur steigen diese Ausgaben bis zum Jahre 2040 sogar auf rund 91 Mrd. Euro. Angesichts solcher Zahlen kann man sich vorstellen, wie die bisherigen Staatsdefizite von maximal 30 Mrd. Euro in Zukunft explodieren werden.

Gleichzeitig gab der Bund der Steuerzahler im Oktober bekannt, daß Fehlplanungen und unsinnige Projekte der öffentlichen Hand pro Jahr etwa 30 Mrd. Euro verschlingen. Solange der Staat einerseits derart verschwenderisch ist, andererseits über keinerlei Pläne verfügt, die Ausgaben wirkungsvoll zu kürzen, hat der Staat im Grunde keinerlei moralisches Recht, auch nur einen Euro an zusätzlichen Steuereinnahmen zu verlangen, solange diese Mißstände nicht beseitigt sind. Es ist kein Wunder, wenn Bürger versuchen, für sich selber zu sorgen, wenn sie den Eindruck haben, daß überhöhte Steuerquoten so unsinnig ausgegeben werden.

Wie sehr die Politiker auf dem Rücken der Bürger Steuergelder verschwenden, wird auch beispielsweise deutlich bei der Nutzung der staatlichen Flugzeuge. Über die Hälfte der Flugbewegungen finden am Wochenende statt – fliegen also gewisse Personen auf Steuerkosten am Freitag, Samstag, Sonntag, Montag ins verlängerte Wochenende und bescheren damit dem Steuerzahler hohe zweistellige Millionen Zusatzkosten. Ein Flug zur internationalen Konferenz in Durban kostete
z.B. im letzten Jahr den deutschen Steuerzahler fast 1 Mio. DM, während das 1. Klasse Flugticket für den Minister nur gut 10.000 DM gekostet hätte.
Um an das Geld der Bürger zu kommen, organisiert der Staat immer mehr den berüchtigten Orwell’schen Überwachungsstaat.

Mittlerweile werden jährlich etwa 15 Millionen Telefongespräche abgehört, an den Grenzen wird kontrolliert, daß die Bürger kein Bargeld mitnehmen, und per Anfang nächsten Jahres wird das Bankgeheimnis in Deutschland vollständig fallen. Begründet wird dies oft mit der Suche nach Terroristen. Im Grunde versteckt sich der schlecht wirtschaftende Staat mit seinen fehlenden Reformen zur Ausgabenbegrenzung hinter solchen Argumenten. Die 12er Gemeinschaft Europas steuert zweifellos auf wirtschaftlich extrem schwierige Zeitenzu, die zum allergrößten Teil selbst verschuldet sind.

Auf Deutschland werden gewaltige Transferzahlungen zukommen, um die Nachteile der südeuropäischen Länder, die sie durch den Euro erleiden müssen, auszugleichen. Desweiteren ist mit hohen zweistelligen Transfer-Milliarden nach Osteuropa im Zuge der Osterweiterung zu rechnen. Vor diesem Hintergrund ist eine wachsende Kapitalflucht in eine solide Währung, wie den Schweizer Franken, nicht auszuschließen. Eine wachsende Zahl von Anlegern baut deshalb schon heute vor und legt sich ein (durchaus legales) Konto im Ausland an, um für die kommenden schwierigen Zeiten gewappnet zu sein.

Quellenangabe: SWTG München Ausg. 46 Dr. Jens Erhard
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"Ich wäre schon zufrieden, wenn wir in den kommenden Jahren den Abstand zu den USA verkürzen
und Regionen wie Lateinamerika auf Distanz halten könnten
", sagte Verheugen.
Europa drohe im Gegenteil "ein Verlust an Wohlstand und Lebensqualität", warnte er.
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Alt 19.11.2002, 16:37   #57
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das das mit der rente nie im leben klappen kann, hab ich im alter von 12 jahren schon gesagt
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Alt 19.11.2002, 16:38   #58
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Zitat:
Die USA sind dann immer noch das reichste Land der Welt


reich an was???
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Alt 20.11.2002, 18:00   #59
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Reich an was?
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Die USA haben:

- Eine wesentlich geringere Staatsquote als D;
- niedrigere Lohnnebenkosten;
- eine starke Ökonomie, technologisch führend;
- einen hochflexiblen, dynamischen, extrem anpassungsfähigen Arbeitsmarkt;
- ein Wirtschaftswachstum, welches dem europäischen überlegen ist;
- eine Grundlagenforschung, die weltführend ist;
- kein unbezahlbares Bürokratie-Parasitentum;
- eine junge, konsumfreudige Bevölkerung, die sich zudem noch vermehrt;
- eine optimistische Grundeinstellung, jammern nicht und handeln aufkommende Probleme schnell und überzeugend;
- D. vergreist still und leise: Hin zu einem unbezahlbaren Greisen- und Beamtenstaat;

Manager-Magazin.de beschreibt dies wie folgt:
"STARKEN der USA:

Demografie: Dank hoher Geburtenraten und massiver Zuwanderung wächst die US-Bevölkerung. Ein fundamentaler Vorteil gegenüber Europa und Japan.

Elite: Ein paar dutzend Top-Unis ziehen die klügsten Köpfe der Welt an.

Hightech: IT, Internet, Biotech, Pharma - die Mischung aus Bildungselite und hoch entwickelten Kapitalmärkten ermöglicht die rasche Umsetzung neuen Wissens.

Arbeitsmärkte: Extrem flexibel wandern Amerikaner zwischen Branchen und Regionen - entsprechend den ökonomischen Erfordernissen."

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Unser bedeutendster Historiker warnt
„Die Geduld der Deutschen
ist am Ende“

Berlin – „Bürger, auf die Barrikaden!“ Unter diesem Titel veröffentlichte der renommierte Historiker und Politikwissenschaftler Professor Arnulf Baring (70) gestern in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ einen flammenden Aufruf an die Deutschen.

Barings Fazit: Staat und Regierung sind am Ende, das Volk muss endlich aufbegehren, mit „Revolten“, „Aufständen“, „massenhaftem Steuerboykott“. BILD veröffentlicht Auszüge der streitbaren Thesen des Vordenkers und Bestsellerautors („Machtwechsel“):


Was Baring über Steuerlügen, Wohlstand, Entmündigung der Bürger, abgehobene Politiker und die Wut der Wähler sagt:

...Steuerlügen

„Dieser Umgang mit dem Staatsvolk erbost. Wofür halten uns die Leute, die uns repräsentieren? Selbst Unmündige darf man nicht hinters Licht führen. Fundamentale Weichenstellungen der Republik sind schon seit vielen Jahren himmelschreiend unsozial für die kommenden Generationen. (...) Was soll man von Parteien, was von Politikern halten, die trotz dieser astronomischen Staatsverschuldung mit zwölf (!) Nullen das offene Wort zu den Wählern scheuen, die wahre Lage verschweigen

...Wohlstand

„Selbst Kindern ist inzwischen bewusst, dass Deutschland seit langem im steten Niedergang ist, der sich 2002 gewaltig beschleunigt hat und große Unruhe auslöst, weil keinerlei Aussicht besteht, unter den herrschenden Verhältnissen unserer Konsensgesellschaft die zunehmende Stagnation zu überwinden, die Situation des Landes zu stabilisieren. Für das Notwendige mag man den längst verschlissenen Begriff der ,Reform‘ nicht mehr in den Mund nehmen. Es geht um etwas Selbstverständliches, Banales, nämlich endlich um die Einsicht, dass Deutschland schon lange chronisch krank ist, wir seit drei Jahrzehnten über unsere Verhältnisse gelebt haben und daher kräftig sparen, die Ansprüche aller Gruppen und Schichten eine Zeit lang reduzieren müssen.“

...Entmündigung der Bürger

„Wir brauchen dringend mehr Wettbewerb, überall und allenthalben, an und zwischen Schulen, Universitäten, Ländern, Kommunen. Nur wenn uns diese Wiederbelebung der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung gelingt, hat Deutschland eine Chance der Erneuerung, um unsere Zukunft als führende, leistungsstarke Industrienation für unsere Kinder und Enkel zu sichern. Wir sind doch in unserer langen Geschichte mit ungleich größeren Herausforderungen fertig geworden!“

... abgehobene Politiker

„Man darf sich nichts vormachen: Nicht nur die Regierung ist, wenige Wochen nach ihrer Wiederwahl, innerlich bereits am Ende – auch wenn sie sich mit Flickschusterei, mit Minimallösungen, die das Debakel aufschieben, eine Weile noch durchhelfen kann. Deutschland ist auf dem Wege in eine westliche ,DDR light‘. Ein Symptom dieser Entartung ist die Tatsache, dass rund achtzig Prozent unserer Abgeordneten aus dem öffentlichen Dienst, aus den Gewerkschaften kommen. Im Bundestag sitzen unter 600 Abgeordneten bestenfalls ein Dutzend, die wirklich etwas von Wirtschaft verstehen. Ein bürokratischer Apparat lenkt seinen Staat ohne klare ordnungspolitische Vorstellungen, ohne je die Welt gesehen, ohne je eigene Erfahrungen im Wirtschaftsleben machen zu müssen: eine drohnenhafte Herrschaftskaste. Der mittlerweile immer raschere Verfall wird, wenn sich die Bürger nicht aufrappeln, schon deshalb fortschreiten, weil nicht nur Rotgrün, sondern auch Schwarzgelb mehr und mehr energielos in sich zusammensacken.“

... die Wut der Wähler

„Goethe meinte ganz zu Recht, das größte Bedürfnis, die tiefste Sehnsucht der Mitmenschen sei eine mutige Regierung. Die Geduld der Deutschen ist, wenn nicht alles täuscht, am Ende. So wie bisher geht es auf keinen Fall weiter. Die Situation ist reif für einen Aufstand gegen das erstarrte Parteiensystem. Ein massenhafter Steuerboykott, passiver und aktiver Widerstand, empörte Revolten liegen in der Luft.
Bürger, auf die Barrikaden! Wir dürfen nicht zulassen, dass alles weiter bergab geht, hilflose Politiker das Land verrotten lassen. Alle Deutschen sollten unsere Leipziger Landsleute als Vorbilder entdecken, sich ihre Parole des Herbstes vor dreizehn Jahren zu eigen machen: Wir sind das Volk!“

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Steuern! Schulden! Arbeitslose!
„Kanzler, uns reicht's!“

Millionen Deutsche sind empört und wütend. Sie fühlen sich von der Bundesregierung getäuscht und belogen.
Bis zur Bundestagswahl kein Wort von all den Problemen, die sich jetzt wie ein Gebirge auftürmen: dramatische Haushaltslöcher, gigantische Fehlbeträge bei Renten- und Arbeitslosenversicherung. Und noch höhere Steuern. Keiner blickt noch durch! Der Ärger und die Verzweiflung wachsen. BILD dokumentiert die Wut der Deutschen

http://www.bild.t-online.de/?body=/...ws/toc/toc.html
__________________
"Ich wäre schon zufrieden, wenn wir in den kommenden Jahren den Abstand zu den USA verkürzen
und Regionen wie Lateinamerika auf Distanz halten könnten
", sagte Verheugen.
Europa drohe im Gegenteil "ein Verlust an Wohlstand und Lebensqualität", warnte er.
http://orf.at/050129-83242/index.html

Geändert von nasdaq10.000 (20.11.2002 um 18:01 Uhr).
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Alt 20.11.2002, 18:03   #60
nasdaq10.000
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Posting

Zitat:
Original erstellt von paule2
Deutschland aus der Sicht meines Lieblings-Schweizers!

http://www.manager-magazin.de/koepf...,222768,00.html


USA runter reden - Pleite-Deutschland hoch reden.

Welche Interessen verfolgt man damit??
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"Ich wäre schon zufrieden, wenn wir in den kommenden Jahren den Abstand zu den USA verkürzen
und Regionen wie Lateinamerika auf Distanz halten könnten
", sagte Verheugen.
Europa drohe im Gegenteil "ein Verlust an Wohlstand und Lebensqualität", warnte er.
http://orf.at/050129-83242/index.html
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