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Alt 14.09.2003, 22:46   #106
Tabea
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Lachen

Nicht heulen carlo, tu einfach so als hätte eumel
nicht geschrieben :
Die Spannung steigt .....
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Alt 14.09.2003, 22:51   #107
Vetinari
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... fur Iby ...

Naja , nichts falsche mit "and I saw an airplane hit the tower" ... er hat es gesehen genau wie alle andere auf TV ... kein doppel bedeutung oder etwas

Frage ist nur welche zeit alles passiert ist ... wir wissen nur die zweite flugzeug live auf TV war ... die bilder von die ersten kammen viel spaeter.

Wenn er die zweite live auf TV gesehen hat ... aber wusste immer noch nicht was fruhe passiert (erste flugzeug) ... warum dauert es so lang bis er informiert war


Wie kann der ganze Welt wissen Amiland liegt unter ein terroristen angriff (dank CNN) ... aber der Presidet selbst wusste es nicht bis spaeter :


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Alt 14.09.2003, 23:15   #108
mfabian
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Zitat:
Original geschrieben von Eumel

Du kennst die Aufnahmen von der Unglücksstelle was willst du dort untersuchen und auf was?


Ich meine, dass ein Anschlag, der als Anlass für zwei Kriege herhalten muss etwas mehr Aufmerksamkeit verdient als ein paar "Aufnahmen".



Zitat:
Aufgrund der Temperaturen des brennenden Kerosins hat der Stahl seine Festigkeit verloren. Schluss aus.


Die Antwort ist unbefriedigend, weil hier die Antworten auseinander gehen. Der Schmelzpunkt von Stahl liegt weit über der Brenntemperatur von Kerosin. Oder eben doch nicht?
Alleine dieser Streitpunkt wäre es Wert gewesen, untersucht zu werden.
Und was ist mit den Explosionen, die von Feuerwehrleuten gehört worden waren? Waren Sprengkörper an die Stahlträger montiert worden wie die Verschwörungstheoretiker vermuten, hatten die Terroristen Sprengstoff/Bomben mit an Bord genommen oder waren es Explosionen des Treibstoffes?

Alles Fragen, die nicht beantwortet sind. Beweismaterial so schnell verschwinden zu lassen war im besten Fall unklug.


Zitat:
Es hat Jahre vor diesem Desaster schon einen Anschlag von El Kaida auf das WTC gegeben. Die Evakuierungpläne werden entsprechend gewesen sein. Ausserdem sind die Flugzeuge ja ziemlich weit oben eingeschlagen und es hat einige Zeit gebraucht bis die beiden Gebäude zusammengebrochen sind.


Ein gutes und stichhaltiges Argument .
Gibt es verlässliche Angaben darüber, wieviele Menschen zum Zeitpunkt der Anschläge in den Türmen waren? Die Besucherplattformen waren ja noch nicht offen.


Zitat:
Du hast auf Inlandsflügen keine Passkontrollen. In den USA gibt es keine Pass-, Ausweis- oder Meldepflicht.


Jetzt schon


Zitat:
Wenn man den Verschwörungstheoretikern glaubt, handelte es sich bei der Firma nicht um Halliburton sondern um Unocal (Wkn.: 867714). Wie die auf diese gigantische Idee gekommen sind in einem Musterland der politischen Stabilität wie Afghanistan eine Pipeline zu bauen verschliesst sich mir.


Aus dem Gedächtnis: In einer der Ex-Soviet Republiken, die nördlich von Afghanistan liegt hat man grosse Erdölvorkommen vermutet. Eine Pipeline durch Afghanistan wäre der beste Weg gewesen, das Öl abzutransportieren. Also hat man Verhandlungen mit den Taliban geführt, um eine Erlaubnis für eine Pipeline zu erhalten. Die Verhandlungen sind im Juni 2001 gescheitert.
Unocal war die Öl-Explorer-Firma, Haliburton hätte die Pipeline gebaut (was auch ein paar Milliarden Dollar Umsatz gebracht hätte)

Später hat sich aber herausgestellt, dass die Ölquelle weit weniger ergiebig ist als vermutet und das Öl von schlechter Qualität sein soll.

Aber Achtung, diese Information stammt aus einer Web-Seite, die an die Konspiration glaubt. Die Quelle ist entsprechend unsicher.

Was dagegen spricht, dass diese Information korrekt ist, ist folgendesie Verschwörungstheorie unterstellt, dass der Afghanistan-Feldzug provoziert wurde, um die Kontrolle über Afghanistan und somit über die zukünftige Pipeline zu erlangen. Dies aber offensichtlich ohne ausreichende geologische Erkenntnisse. Denn bei einem Ölfeld, bei dem zunächst Bestände in der Grössenordnung derer des Irak vermutet werden, stellte sich später heraus, dass die Bestände zehnmal kleiner sind und das Öl durch hohen Schwefelanteil praktisch unbrauchbar ist.

Ich meine, selbst wenn die US-Regierung für Ölfelder bzw. -Pipelines einen Krieg riskieren sollten, würden sie doch vorher zwei- oder dreimal überprüfen, ob die besagten Ölfelder tatsächlich die vermuteten Ressourcen und Reserven aufweisen.


Zitat:
Ich war an diesem Tag auch short allerdings nur in Stuttgart. Dafür gab meiner Meinung nach die Charttechnik eine ganze Menge gute Gründe her. Frag Germa der ist noch viel länger short.


Ich war auch short. Allerdings auf SMI Index und nicht direkt in United und American Airlines. Es geht schon ganz konkret um die aussergewöhnlich hohen Shortpositionen, die genau jene Airlines und die entsprechenden Versicherungen betroffen haben.


Zitat:
Diese Muslime fühlen sich ja auch nicht in einem weltweiten Sympathiewettbewerb, sondern im Krieg und da waren sie mit wenig Aufwand bis jetzt ziemlich erfolgreich. Diese Terroraktion wurde im arabischen Raum auch entsprechend positiv gewürdigt.


Nun, das ist Ansichtssache: Noch am Nachmittag des 11.9. wurden auf CNN Bilder aus Palästina gezeigt von Menschen, die auf den Strassen tanzten und US-Fahnen verbrannten. Allerdings waren diese Bilder bereits einige Monate alt und in anderem Zusammenhang aufgenommen worden. Da die Bilder aber in unmittelbarer zeitlicher Nähe zum aktuellen Themenkreis 9/11 gezeigt wurden, ergab sich der (falsche) Eindruck, die Palästinenser würden wegen des WTC-Anschlages tanzen, jubeln und US-Fahnen verbrennen. Das ist Propaganda übelster Sorte, zeigt aber auf, wie schnell die Amerikaner bereit und in der Lage waren, den Anschlag zur Stimmungsmache zu missbrauchen.


Nun, es mag tatsächlich eine gewisse Schadenfreude unter islamistischen Extremisten für die 9/11 Attacken gegeben haben aber grosse Zustimmung dürfte 9/11 in der muslimischen Welt kaum gehabt haben.

Aber eben, das sind Meinungen über die man streiten kann. Tatsache ist, dass der Anschlag in erster Linie dem Ansehen der Muslime geschadet hat.



Zitat:
Wie lange hat es gedauert bis der Tonkin Zwischenfall aufgeflogen ist? Wie lange bei der Schweinebucht und Iran-Kontra?


Tonkin: Exakt 20 Jahre. Schweinebucht weiss ich nicht, Iran-Kontra etwa 5 Jahre.

Zitat:
Bei der Verschwörung, die du unterstellst, gibt es viel zu viele Mitwisser, die viel zu gut bezahlt werden, wenn sie bei Time, NYT, Spiegel, Stern etc. plaudern.


Zunächst mal, ich unterstelle gar nichts. Ich stelle nur Fragen bzw. wiederhole Fragen, die andere vor mir gestellt haben.

Aber das Argument mit den Mitwissern ist stichhaltig. Einen Tonkin-Angriff, der nie stattgefunden hat kann man sehr einfach kreieren. Aber bei einer 9/11 Aktion unter Beteiligung von CIA, Mossad, Pentagon, State-Department etc. ganz zu schweigen von all den kleinen Soldaten in der Luftüberwachung, die sich die Frage stellen mussten, wieso sie keine Jets raufschicken durften wie es die Vorschrift verlangte ...

Da hätten wohl mehrere Hundert Leute - wenn auch nicht vollständig - eingeweiht werden müssen.


Zitat:
Wäre die Aufnahme von Interesse gewesen, wenn darauf nichts zu sehen ist?


Nein, aber das ist nicht die Frage:

Die Frage lautet: Warum focusiert jemand den WTC-Turm der gleich gecrasht wird und nicht das Flugzeug?
Die einzig plausible Antwort, die ich auf diese Frage gelesen habe lautet: "Auf das WTC waren ständig irgendwelche Touristen-Kameras gerichtet."



Zitat:
Was ist daran aufzuklären. Es sind zwei fast vollgetankte Flugzeuge in das WTC geflogen das Gebäude ist zusammengebrochen, 3000 Menschen sind tot und es gibt ein Bekennervideo von dem Mann, der auch für frühere Anschläge verantwortlich war.


Was daran aufzuklären ist? Meinst Du die Frage ernst? :

Antwort: Alles!

Alleine die 3000 Opfer verdienen eine vollständige Aufklärung!
Und die Tatsache, dass in der Folge in zwei Kriegen weitere 60'000 Menschen umgekommen sind. Aber damit wären wir wieder bei der ersten Frage.

Wir sollten auch im Auge behalten, dass Osama Bin Laden ein von der CIA ausgebildeter und die Al-Quaida eine von der CIA mitfinanzierte Organisation ist oder war.

Mal angenommen, dass Osama immer noch ein CIA-Handlanger ist, wie die Verschwörungstheoretiker vermuten: Die 19 Terroristen hätten dann zwar im Glauben gehandelt, den "Feind Amerika" zu bekämpfen, indirekt aber für die CIA gearbeitet.

Eine abscheuliche Vorstellung! Aber von der Hand zu weisen?

Marcus
__________________
“it wasn’t raining when Noah built the ark.” (Warren Buffet)

Geändert von mfabian (15.09.2003 um 04:18 Uhr).
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Alt 15.09.2003, 14:03   #109
Ibykus
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danke, lieber Vetinari



carlo, ich hab mal einen Muttersprachler gefragt - es bleibt dabei



Zitat:
Original geschrieben von Vetinari
... fur Iby ...

Naja , nichts falsche mit "and I saw an airplane hit the tower" ... er hat es gesehen genau wie alle andere auf TV ... kein doppel bedeutung oder etwas

Frage ist nur welche zeit alles passiert ist ... wir wissen nur die zweite flugzeug live auf TV war ... die bilder von die ersten kammen viel spaeter.

Wenn er die zweite live auf TV gesehen hat ... aber wusste immer noch nicht was fruhe passiert (erste flugzeug) ... warum dauert es so lang bis er informiert war


Wie kann der ganze Welt wissen Amiland liegt unter ein terroristen angriff (dank CNN) ... aber der Presidet selbst wusste es nicht bis spaeter :


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Alt 15.09.2003, 14:23   #110
Ibykus
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Verschwörer gegen Verschwörer

Anstatt sich investigativem Journalismus zu widmen, beschimpft das deutsche Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL kritische Journalisten, die Fragen stellen, welche von der US-Regierung bisher nicht beantwortet wurden. Am erstaunlichsten an der Titelgeschichte vom 8.9.2003 ist aber wohl, dass auch der Spiegel nicht in der Lage ist, auch nur ein einziges Foto von einem Flugzeugtrümmerteil in Shanksville (Flug UA 93) oder am Pentagon (Flug AA 77) vorzuweisen. Nicht mal ein Flugzeug-Schnipselchen haben die Spiegel-Leute veröffentlicht, auch sie zeigen in ihrem Blatt nur die alten Bilder von leeren Kratern und blitzsauberem Golfrasen vor dem Pentagon und in Shanksville und merken dabei gar nicht, wie sie ihre eigene Geschichte damit ad absurdum führen. Normalerweise werden Flugzeugwracks von einer Unfallstelle auch in Hangars zusammengetragen und zusammengesetzt - nicht mal davon hat der Spiegel ein Foto vorgezeigt!

Als kritische Leser hätten wir von einem kritischen Magazin gern folgende Fragen beantwortet:

- Wieso fand man weder in Shanksville (Pennsylvania) noch im Pentagon Flugzeugreste? Fotos zeigen jeweils nur ein kleines Loch im Boden bzw. in der Mauer, dafür aber eine pilzförmige Rauchwolke über der angeblichen Absturzstelle. Diese Rauchwolke sieht genauso aus wie die von einer Bombe.
- Warum standen die angeblichen Terroristen nicht auf der Passagierliste?
- Woher wusste das FBI schon am nächsten Tag die Namen dieser Leute, wo es doch vorher eigenen Aussagen zufolge keine Ahnung gehabt hatte?
- Warum gibt es auf dem offiziellen Fahndungsplakat des FBI keine Beweise gegen Bin Laden? Der wird nur wegen eines ganz anderen Anschlags gesucht, nicht wegen der Ereignissen am 11.9.
- Warum wurden der Flugschreiber und alle Tonbänder der Unterredung mit Piloten und Passagieren beschlagnahmt? Was ist auf ihnen zu hören?
- Warum waren sämtliche Flugsicherungen ausgerechnet an diesem Tag außer Kraft gesetzt - und vor allem wie und von wem?
- Warum hat Präsident Bush nichts getan, als er vom ersten Crash ins WTC erfuhr? Er unterhielt sich weiterhin mit den Schülern, als sei nichts geschehen.
- Wer hat die Aktienspekulation initiiert und wieso fand die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde nicht heraus, wer diese Männer gewesen sind?
- Wie können Stahl und Beton nach kurzer Brandzeit eines flüchtigen Stoffs selber zum Brennen und Schmelzen anfangen?
- Wohin sind die Trümmerteile des World Trade Centers verschwunden und warum hat sie niemand untersucht?

Diese und andere Fragen können nur offizielle Stellen beantworten. Solange dies nicht geschieht, machen sich denkfähige und denkbereite Journalisten ihre eigenen Gedanken, während der Spiegel getreu seinem Titelbild handelt und die Welt auf den Kopf stellt.

http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id692.htm
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Alt 15.09.2003, 14:26   #111
Ibykus
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WHY DON'T WE HAVE ANSWERS TO THESE 9/11 QUESTIONS?

By WILLIAM BUNCH
bunchw@phillynews.com




NO EVENT IN recent history has been written about, talked about, or watched and rewatched as much as the terrorist attacks of Sept. 11, 2001 - two years ago today.

Not only was it the deadliest terrorist strike inside America, but the hijackings and attacks on New York City's World Trade Center and the Pentagon in Washington were also a seminal event for an information-soaked media age of Internet access and 24- hour news.

So, why after 730 days do we know so little about what really happened that day?

No one knows where the alleged mastermind of the attack is, and none of his accomplices has been convicted of any crime. We're not even sure if the 19 people identified by the U.S. government as the suicide hijackers are really the right guys.

Who put deadly anthrax in the mail? Where were the jet fighters that were supposed to protect America's skies that morning? And what was the role of our supposed allies Saudi Arabia and Pakistan?

There are dozens of unanswered questions about the 2001 attacks, but we've narrowed them down to 20 - or 9 plus 11.

1. What did National Security Adviser Condoleezza Rice tell President Bush about al Qaeda threats against the United States in a still-secret briefing on Aug. 6, 2001?

Rice has suggested in vague terms that the president's brief - prepared daily by the CIA - included information that morning about Osama bin Laden's methods of operation - including hijacking. But when the congressional committee probing Sept. 11 asked to see the report, Bush claimed executive privilege and refused to release it.

2. Why did Attorney General John Ashcroft and some Pentagon officials cancel commercial-airline trips before Sept. 11?

On July 26, 2001 - 47 days before the Sept. 11 attacks - CBS News reported that Ashcroft was flying expensive charters rather than commercial flights because of a "threat assessment" by the FBI. CBS said, "Ashcroft has been advised to travel only by private jet for the remainder of his term." Newsweek later reported that on Sept. 10, 2001, "a group of top Pentagon officials suddenly canceled travel plans for the next morning, apparently because of security concerns."

Did either Ashcroft or the Pentagon have advance information about a 9/11-style attack and, if so, why wasn't this shared with the American public?

3. Who made a small fortune "shorting" airline and insurance stocks before Sept. 11?

On Sept. 10, 2001, the trading ratio on United Airlines was 25 times greater than normal at the Pacific Exchange, where traders could buy "puts," high-risk bets that the price of a company's stock will fall sharply. The next day, two hijacked United jetliners crashed, causing the company's shares to plummet and ultimately leading the airline into bankruptcy. CBS News later reported that at intelligence agencies, "alarm bells were sounding over unusual trading in the U.S. stock options market" on the day before the attacks.

The unusual stock trading suggests that someone with a sophisticated knowledge of finance also had advance information about the impending attack. But two years later, no one has been charged in this matter, and officials have not indicated even if the probe is still open.

4. Are all 19 people identified by the government as participants in the Sept. 11 attacks really the hijackers?

Probably not. Just 10 days after the attacks, a report by the British Broadcasting Corp. said that some of the supposed hijackers identified by the FBI appeared to be alive and well. The BBC story said Abdelaziz al-Omari, named as the pilot who crashed the jet into the World Trade Center's North Tower, was reported by Saudi authorities to be working as an electrical engineer. He reported his passport had been stolen in Denver in 1995. Saudi officials said it was possible that another three people whose names appear on the FBI list also are alive.

The article, which can be read at Unanswered Questions, makes a persuasive case that another man was posing as Ziad Jarrah, the alleged pilot of hijacked Flight 93, which crashed in Shanksville, Pa. So why did this story line vanish into thin air?

5. Did any of the hijackers smuggle guns on board as reported in calls from both Flight 11 and Flight 93?

Quite possibly. An internal Federal Aviation Administration memo written at 5:30 p.m. on the day of the attacks said that a passenger aboard American Airlines Flight 11 - Israeli-American Daniel Lewin - had been shot to death by a single bullet before the jet slammed into the North Tower of the World Trade Center. The FAA insists the memo was a mistaken "first draft," even though the

alleged shooting is described in great detail.

Aboard Flight 93, passenger Thomas Burnett told his wife, Deena, in a 9:27 a.m. cell-phone call: "The hijackers have already knifed a guy, one of them has a gun, and they are telling us there is a bomb on board."

Why has this angle of Sept. 11 not been investigated in more detail?

6. Why did the NORAD air defense network fail to intercept the four hijacked jets?

During the depths of the Cold War, Americans went to bed with the somewhat reassuring belief that jet fighters would intercept anyone launching a first strike against the United States. That myth was shattered on 9/11, when four hijacked-jetliners-turned-into-deadly-missiles cruised the American skies with impunity for nearly two hours.

Why did the North American Aerospace Defense Command seem unaware of literally dozens of warnings that hijacked jetliners could be used as weapons? Why does NORAD claim it did not learn that Flight 11 - the first jet to strike the World Trade Center about 8:45 a.m. - had been hijacked until 8:40 a.m., some 25 minutes after the transponder was shut off and an astounding 15 minutes after flight controllers heard a hijacker say, "We have some planes..."?

Why didn't the fighters that were finally scrambled at Otis Air Force Base in Massachusetts and Langley Air Force Base in Virginia fly at top, supersonic speeds? Why didn't fighters immediately take off from Andrews Air Force Base, just

outside Washington, D.C.? Why was nothing done to intercept American Airlines Flight 77, which struck the Pentagon, when officials knew it had been had been hijacked some 47 minutes earlier?

And why has no one been disciplined for the worst breakdown in national defense since Pearl Harbor?

7. Why did President Bush continue reading a story to Florida grade-schoolers for nearly a half-hour during the worst attack on America in its history?

In arguably the greatest understatement in U.S. history, Bush told a questioner at a California town-hall meeting in January 2002 that 9/11 "was an interesting day." Interesting, indeed. In the two years since the attacks, questions have only grown about the president's bizarre behavior that morning, when he was informed in a Sarasota classroom that America was under attack.

"I couldn't stop watching the president sitting there, listening to second-graders, while my husband was burning in a building," World Trade Center widow Lorie van Auken, a leader of relatives of Sept. 11 victims who have raised questions about the attacks, told Gail Sheehy in the New York Observer.

Why did Bush read a children's story about a pet goat and stay in the classroom for more than a half-hour after the first plane struck the World Trade Center and roughly 15 minutes after Chief of Staff Andrew Card told him that it had been a deliberate attack? Why didn't he take more decisive action, and why wasn't he hustled to a secure area while the attacks were clearly still under way?

Conspiracy advocates have cited these strange lapses as evidence that Bush knew about the attacks ahead of time, but why would anyone with advance knowledge appear so clueless?

For a fascinating read on the subject, go to: An Interesting Day.

8. How did Flight 93 crash in western Pennsylvania?

The most popular version - that heroic passengers who fought with the hijackers successfully stormed the cockpit - has become so widely accepted that people were jarred last month when an Associated Press report seemed to contradict it. The AP story took one line out of a congressional report and wrote that the FBI now believes the hijackers crashed the plane on purpose.

Many were dismayed that the FBI would change its story, but the government had never put out an official story. Some unidentified government officials had first floated the hijackers-crashed-the-plane-on-purpose theory in late 2001.

Based solely on circumstantial evidence from several cell-phone calls made by passengers, most of the public and the mainstream media have come to believe that the plane crashed because of a struggle between the passengers and the hijackers.

Meanwhile, the FBI reportedly has enough hard information about what really happened on Flight 93 to have worked up a flight-simulation video. But that video, the cockpit audio recording and the hard data from the other "black box," the flight data recorder, is still top secret.

The issue symbolizes the government's continuing refusal to release information about what really happened on Sept. 11. Even some relatives of Flight 93 victims are growing unhappy that more information has not been publicized.

9. Was Zacarias Moussaoui really "the 20th hijacker"?

Almost certainly not, even though the allegation has been repeated hundreds of times in the media. The Moroccan native, who has been in custody since his August 2001 arrest on immigration charges after he attended a flight-training school in Minneapolis, has admitted that he is a member of al Qaeda and wanted to commit terrorist acts in America. But he arrived here much later than the Sept. 11 hijackers and reportedly had no contacts with them.

The issue is important because some family members of Sept. 11 victims who are seeking information about what happened that day have been turned down because of the ongoing Moussaoui case.

10. Where are the planes' "black boxes"?

Nothing is more critical to learning about air disasters than the so-called "black boxes." They are the 30-minute audio recordings of cockpit chatter and the fight-data inputs which show the speed, direction and operational condition of the plane, and which are encased in material designed to withstand a high-speed crash. Yet the government has continued to keep a lid of secrecy on the black boxes from Flight 77, which crashed into the Pentagon, and from Flight 93.

FBI Director Robert Mueller has said Flight 77's data recorder provided altitude, speed, headings and other information, but the voice recorder contained nothing useful. Why not? Why not release the information to the public? Why has a docile mainstream media not demanded this information?

And how come none of the four "indestructible" black boxes was recovered from the World Trade Center, even as investigators said that a passport belonging to one of the hijackers had been found in the rubble, undamaged, a week after the towers's collapse?

11. Why were Donald Rumsfeld and other U.S. officials so quick to link Saddam Hussein to the attacks?

CBS News reported that the defense secretary was making notes about invading Iraq even before the fires from Flight 77 had been extinguished on the other side of the Pentagon. Rumsfeld wrote that he wanted "best info fast. Judge whether good enough [to] hit S.H." - Saddam Hussein - "at the same time. Not only UBL" - Osama bin Laden. He added: "Go massive. Sweep it all up. Things related and not."

Rumsfeld and a number of other Bush administration officials have ties to a once-obscure policy group called the Project for a New American Century. In a 2000 white paper, PNAC - which had long urged an American invasion of Iraq - said that for the United States to assert itself properly as the world's lone superpower, "some catastrophic and catalyzing event - like a new Pearl Harbor" - would be required.

That new Pearl Harbor came - two years ago today.

12.Why did 7 World Trade Center collapse?

7 World Trade Center, a 47-story building, was not struck by an aircraft on Sept. 11, yet the building mysteriously collapsed at 5:20 p.m. that afternoon. Apparently debris from the jetliner attacks on the adjacent twin towers started a fire at No. 7. But as the New York Times noted: "No building like it, a modern, steel-reinforced high-rise, had ever collapsed because of an uncontrolled fire." Investigators have speculated that excess diesel

fuel for emergency generators fanned the flames, but the full story may never be known.

Some questions also have lingered about why the two 110-story towers collapsed. But investigators think the burning jet fuel - compounded by paper-and-electronics-laden cubicles and possibly insulation matter - burned long enough, at temperatures exceeding 1,000 degrees, to weaken the structural steel.

13. Why did the Bush administration lie about dangerously high levels of toxins and hazardous particles after the WTC collapse?

Because apparently some White House officials felt that the health of the American economy and Wall Street was more important than the health of New York City residents who lived nearby. For example, on Sept. 16, 2001, a draft press release from the Environmental Protection Agency said: "Recent samples of dust gathered by OSHA on Water Street showed higher levels of asbestos in EPA tests." That was deleted and replaced with this: "The new samples confirm previous reports that ambient air quality meets OSHA standards and consequently is not a cause for public concern."

A key figure in the changes was the head of the White House Council on Environmental Quality, who - you can't make this stuff up - is a lawyer who formerly represented the asbestos industry.

In fact, the EPA told workers and residents that it was safe to return to lower Manhattan at a time when some test results had not been analyzed and other key tests had not even been performed. The outcome? Key medical professionals say thousands of New Yorkers have developed respiratory illnesses associated with exposure to the dust. Symptoms include periodic gasping for air, a choking sensation and unusual sensitivity to airborne irritants, apparently from a type of "occupational asthma" called Reactive Airways Disease Syndrome.

14. Where is Dick Cheney's undisclosed location?

We'll never know, but a widely reported rumor was that it was right here in the Keystone State. The speculation is the vice president spent the days after the attack at Site R, a secretive Cold War-era site, also known as Alternate Joint Communications Center, deep inside Raven Rock Mountain. The mountain is in western Pennsylvania, near Waynesboro.

15. What happened to the more than $1 billion that Americans donated after the attack?

The largest recipient, the American Red Cross, says it already has used $741 million from its Liberty Fund to help more than 55,000 families cope with the death of loved ones, serious injuries, physical and mental health concerns, financial loss, homelessness and other effects of the attacks.

Of that, $596 million was in the form of direct financial assistance to families of those killed or seriously injured, as well as to displaced workers, residents and emergency personnel who were seriously affected. Depending on individual needs, this financial assistance included up to a full year's living expenses, estate and special-circumstances cash grants, and more.

16. What was the role of Pakistan's spy agency in the Sept. 11 attacks and the subsequent murder of U.S. journalist Daniel Pearl?

The idea that Pakistan is considered a leading American ally in the war on terror is both ironic and a bit disturbing when one considers that there are proven links between Pakistan's intelligence agency, the notorious ISI, and the Taliban, as well as likely ties to al Qaeda and bin Laden.

In October 2001, the Wall Street Journal and many reputable news organizations in South Asia reported that the head of the ISI, Lt. Gen. Mahmoud Ahmad, was fired after being linked to a $100,000 payment that had been wired to al Qaeda hijacker Mohamed Atta in America to pay for the Sept. 11 attacks. The New York Times said the intelligence service even used al Qaeda camps in Afghanistan to train covert operatives for use in a war of terror against India.

In recent weeks, two troubling reports have emerged. The highly regarded French journalist Bernard-Henri Levy has written that Wall Street Journal reporter Pearl had been murdered by elements of the ISI because he'd learned that al Qaeda "is largely controlled by the Pakistani secret service" and that Islamic extremists control the nation's nuclear weapons. And investigative reporter Gerald Posner writes that bin Laden lieutenant Abu Zubaydah not only revealed a link to top Saudis but also to high-ranking Pakistani air force officer Mushaf Ali Mir. Mir, who is said to have cut protection deals in secret meetings with bin Laden, died earlier this year in a plane crash that also killed his wife and closest confidants.

17. Who killed five Americans with anthrax?

Actually, it's not clear whether this question should even be on this list. Two years later, it's not known whether the anthrax-laden letters that killed five Americans from Connecticut to Florida, and targeted some leading Democratic pols and TV news anchors, had anything to do with the Sept. 11 attacks. Indeed, the list of potential suspects - al Qaeda terrorists, Saddam, crackpot U.S. scientists - hasn't been narrowed down. Our government's utter cluelessness about a reign of terror that rattled the nation and dominated the headlines in fall 2001 is an investigative failure of epic proportions.

One man, a former Army biomedical researcher named Steven J. Hatfill, has been labeled "a person of interest" by the FBI, but nothing definitive has linked Hatfill to the crime. Just this summer, federal investigators drained a Frederick, Md., pond where they speculated the anthrax letters might have been assembled, but tests of soil samples taken after the draining yielded no evidence of biological weapons. And now Hatfill has sued the government for invading his privacy - in a case that may never be solved.

18. What happened to the probe into C-4 explosives found in a Philadelphia bus terminal in fall 2001?

Do you remember this front-page headline from Oct. 20, 2001: "In Phila. locker, a lethal find; Explosive 'would probably have leveled' bus depot." You can be forgiven if you don't. There's been no mention in local media since late 2001 of the alarming discovery of one-third of a pound of lethal C-4 and 1,000 feet of military detonation cord in a locker at the Greyhound bus terminal in Center City, even though it's possibly the most direct link between Philadelphia and domestic terrorism.

Investigators conceded a couple of months into their probe that the trail had gone stone-cold. They speculated that the material had been stolen from an Army base and that the culprit, who rented the locker on Sept. 29, 2001, decided that the material was too hot to handle after the Sept. 11 attacks. The truth may never be known.

19. What is in the 28 blacked-out pages of the congressional Sept. 11 report?

It's not a total mystery. Everyone has acknowledged that the pages contain highly embarrassing information about links between the Sept. 11 hijackers and the government of Saudi Arabia, America's supposed ally in the Middle East and home to the world's largest oil reserves. One of those officials is said to be Saudi ambassador Prince Bandar, whose wife, Princess Haifa, indirectly funded at least two of the Sept. 11 terrorists during their time in San Diego. The prince is so close to the Bush family that he's known, incredibly, as "Bandar Bush." This week, Time reports that just after the Sept. 11 attacks, when U.S. commercial airspace was still closed to our citizens, Bush allowed a jet to stop at 10 U.S. cities to pick up and fly home 140 prominent Saudis, including relatives of bin Laden.

A new must-read book by investigative reporter Posner - "Why America Slept" - takes the conspiracy to the highest of levels of the Saudi government. He says a top bin Laden lieutenant, Abu Zubaydah, who was captured in March 2002, stunned investigators when - allegedly given the "truth serum" sodium pentothal - fingered three top Saudis. They were Prince Ahmed bin Salman bin Abdul Aziz, the Westernized owner of 2002 Kentucky Derby winner War Emblem; Prince Turki al-Faisal bin Abdul Aziz, the kingdom's longtime intelligence chief, and Prince Fahd bin Turki bin Saud al-Kabir.

The most incredible part of the story is what happened next. In an eight-day period in late July 2002, Prince Ahmed died at age 43 from a heart attack, Prince Turki died in a car crash and Prince Fahd "died of thirst." Coincidence? What do you think?

20. Where is Osama bin Laden?

Remember how President Bush vowed on Sept. 17, 2001, that he was determined to catch bin Laden "dead or alive"? Well, the good news is that if he wants bin Laden "alive," there's still a chance that could happen. Intelligence experts now agree that bin Laden successfully escaped his Tora Bora hideout in Afghanistan back in December 2001 - when the U.S. failed to commit ample manpower to the chase - and that the al Qaeda leader is alive and well, and plotting new attacks.

"We don't know where he is," Army Col. Rodney Davis, spokesman for America's forces in Afghanistan, said recently. But Newsweek seems to know where to find bin Laden: in the remote, mountainous - and lawless - Kunar province of Afghanistan. The magazine chillingly reported that just five short months ago, bin Laden convened the biggest terror summit since Sept. 11 at a mountain stronghold there. The participants reportedly included three top-ranking representatives from the Taliban, several senior al Qaeda operatives and leaders from radical Islamic groups in Chechnya and Uzbekistan. The topic was carrying out attacks against U.S. interests inside Iraq.

The most chilling aspect of the Newsweek report is that bin Laden has access to biological weapons and is determined to find a way to use them against the United States. A source from the Taliban told the magazine: "Osama's next step will be unbelievable."

But this week, ABC News reported that the hunt for bin Laden has been narrowed to a different area - a 40-square-mile section of the Waziristan region of Pakistan. The report said that local residents suspected of trying to inform Americans about bin Laden's whereabouts were executed in broad daylight.

http://www.philly.com/mld/dailynews/6742902.htm

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Alt 16.09.2003, 00:48   #112
carlo
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Lämpchen

Mein lieber Marcus,


carlo steht zwar nicht auf biochemisch ausgelöste Bewußtseinserweiterung, aber gibt Dir zu bedenken, daß sämtlich gestellte Fragen der Verschwörungsanhänger suggestiven Charakter aufweisen. Man fragt nicht aus purer Wißbegierde, sondern erwartet bereits im Vorfeld, daß die Antwort dürftig ausfällt oder gar nicht gegeben wird. Die Schlußfolgerung daraus steht quasi schon in dem Moment fest, in dem "ja nur gefragt wird"...

In unserem Beispiel gehen Bröckers & Co. davon aus, daß die Geschehnisse des 11.09. nicht dem entsprechen, was man über die Medien erfahren konnte, sondern daß die amerikanische Regierung inclusive dahinter stehender Mächte die Anschläge inszenierten.

Um diesen Popanz herum werden dann die "Fragen" gestellt, scheinbar teilnahmslos und neutral, schließlich hat fragen ja irgendwie unschuldigen Charakter. Es werden die banalsten Dinge gefragt, man diskutiert Bush´s Gesichtsmimik im Moment der Unterrichtung über den zweiten Anschlag, man hängt sich an einer offenbar falsch eingestellten Uhr der Videokamera am Pentagon auf, man moniert die starke Focussierung eines Hobbyfilmers auf das WTC, als wenn der wußte, was gleich passieren wird...

Merkwürdigerweise kennt man von Bülow, Meyssan und Genossen nicht etwa seit Jahren als unerbittliche, allseits anerkannte und nur der Wahrheit verpflichtete Zeitgenossen, die schon etliche Skandale hieb- und stichfest aufklären konnten, sondern eher als skurile Randfiguren der Gesellschaft; von Bülow bekleidete wenigstens mal das Amt eines Staatssekretärs und Ministers, aber Menschen ändern sich ja bekanntlich ab und zu...

Insofern ist die SPIEGEL-Häme verständlich,
denn hier werden keine Experten und Fachleute madig gemacht, sondern einfach nur die Lebensläufe einiger Fanatasten beleuchtet.

Vor Gericht gilt:
Wer etwas einklagen will, muß es beweisen.
Und genau diese Beweise für ihre Annahmen bleiben uns die Herren Konspiranten schuldig. Da reicht es einfach nicht, "...nur Fragen zu stellen.

P.S.
Noch zwei kleine Anhängsel in der Sache:

1. Die Geschichte mit dem scheinbar inkompatiblen Verhältnis zwischen Schmelztemparatur des Stahls und der niedrigeren Selbstentzündungstemparatur von Kerosin erklärt sich einfach:

Entscheidend ist,
daß Stahl bereits ab etwa 500º C seine Konsistenz stark verliert, das Material wird weich wie Kaugummi. Wie Eumel schon richtig beschrieb, baut man in USA sozusagen Stahlgerippe, die ihren Verbund erst durch die "eingehängten" Etagen bekommen, während bei uns die Statik fundamental Stockwerk für Stockwerk berechnet wird. Das wiederum hat aber etwas mit der Bauhöhe und den terrestrischen Gegebenheiten (Erdbebengebiet, Taifune etc.) zu tun.

2. Die islamische Welt gibt es nicht, ganz im Gegenteil, sie ist gespalten wie nie. Was es gibt, ist die tiefe Abneigung und teilweise regelrechten Haß auf Juden. Und da die Amerikaner in den Augen vieler Araber Israel finanzieren, gab es schon verhohlene Schadenfreude darüber, daß die "Freunde unserer Feinde mal so richtig was abbekommen haben". Eine zweite Wahrheit ist aber auch, daß man ohne die Amerikaner wenig selbst bewerkstellen kann. Die arabischstämmigen Intellektuellen studieren selbstverständlich in Oxford, Harvard oder eben Hamburg...

Zurück bleiben diejenigen, die kein Geld für Bildung ausgeben können, deren Söhne und Töchter auf die haßpredigenden Religionsschulen der Hamas oder Hisbollah gehen und nicht selten stolz darauf sind, wenn ihr eigenes Kind in Israel bei einem Selbstmordanschlag um´s Leben gekommen ist...

Wichtig ist zu erkennen,
daß Al-Quaida den Islam benutzt, um ihren Zielen gerecht zu werden - als Beispiel sei die Ausrufung des Dschihad gegen Amerika durch bin Laden genannt - diese Recht steht nur den obersten Religionsführern (ab Imam aufwärts) zu, aber das genau das ist bin Laden eben nicht - und hierin liegt nach meiner Meinung die Unberechenbarkeit und Gefährlichkeit der Terroristen... :
__________________
Grüße an alle!
Carlo

Geändert von carlo (16.09.2003 um 00:57 Uhr).
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Alt 16.09.2003, 01:00   #113
Matze
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Die Taktik mit der einige dieser Verschwörungsgurus vorgehen hat schon mal geklappt, damals landete die Welt in einem Weltkrieg. Sind wir heute schlauer?

Ein Land ist immer nur das, was man selber draus macht .
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Alt 24.09.2003, 11:54   #114
Ibykus
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Mordspekulationen über Tod von Papst Johannes Paul I

Das geistliche Oberhaupt starb vor 25 Jahren nur 33 Tage nach seiner Wahl - Vatikan verzichtete auf Obduktion der Leiche

Rom - Vor einem Vierteljahrhundert starb Papst Johannes Paul I. Sein Pontifikat ging als eines der kürzesten in die Kirchengeschichte ein, während der jetzige Papst Johannes Paul II. bereits länger im Amt ist als fast alle seine Vorgänger und das 25-jährige Jubiläum im Oktober bevor steht. Der 65-jährige Albino Luciani starb völlig überraschend in der Nacht vom 28. auf den 29. September 1978 - nur 33 Tage nach seiner Wahl zum Nachfolger von Papst Paul VI. Nach offiziellen Angaben erlag er einem Herzinfarkt - doch bis heute halten sich Gerüchte, dass er keines natürlichen Todes starb.


Offiziell Herzinfarkt

Nach offizieller Darstellung des Vatikans wurde Johannes Paul I. in der Früh des 29. September in seinem Bett sitzend tot aufgefunden. Nach Angaben des hinzugezogenen Arztes hatte er schon vor Mitternacht beim Lesen einen Herzinfarkt erlitten. Diese Version wurde jedoch immer wieder in Zweifel gezogen. Seit Jahrhunderten war kein Papst schon einen Monat nach seiner Wahl gestorben. Sofort kamen unter anderem auch Gerüchte auf, Johannes Paul I. sei ermordet worden.


Kursänderungen geplant

Er sei beseitigt worden, besagen die Gerüchte, weil er angeblich die mächtige römische Kurie grundlegend reformieren wollte, weil er in der in undurchsichtige Geschäfte verwickelte Vatikanbank aufräumen wollte, ja sogar weil er radikale Kursänderungen der Kirche geplant habe. Bücher wurden über den angeblichen Mord geschrieben. Als Hauptindiz für einen Mord wurde von den Mordtheoretikern die Entscheidung des Vatikans gewertet, auf eine Obduktion der Leiche zu verzichten.


Der "Lächelnde"

Luciani galt als bescheidener, streng gläubiger Mann. Der Norditaliener stammte aus ärmlichen Verhältnissen und ging wegen seines freundlichen Wesens als "lächelnder Papst" in die Geschichte ein. Luciani war Patriarch von Venedig, als ihn seine Kardinalskollegen schon am ersten Tag des Konklave am 26. August 1978 überraschend zum Oberhaupt der katholischen Kirche wählten. Er selbst, der nicht zu den Favoriten für die Nachfolge zählte und international weithin unbekannt war, soll gezögert haben, die Wahl anzunehmen. Er gab sich den in der Kirchengeschichte neuen Namen Johannes Paul, aus Respekt für seine beiden Vorgänger Johannes XXIII. und Paul VI.

Knapp drei Wochen nach dem Tod von Johannes Paul I. wurde am Abend des 16. Oktober 1978 der Krakauer Kardinal Karol Wojtyla als erster Nichtitaliener seit rund einem halben Jahrtausend zum Nachfolger gewählt. Wojtyla übernahm den Namen seines Vorgängers, doch noch lange werden sich Theologen fragen, welchen Gang die Kirchengeschichte genommen hätte, wenn der Luciani-Papst länger gelebt hätte.

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Alt 24.09.2003, 12:01   #115
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Fernsteuerung per Funkstrahl aus WTC-Gebäude 7

Wer sich intensiv mit Geheimdiensten beschäftigt, muss aufpassen, nicht irgendwann in Verfolgungswahn zu enden. Andreas von Bülow hat nun sein zweites Buch geschrieben. Das Ergebnis ist teils krude, aber sicher nicht langweilig - und auch nicht durchgehend leicht zu widerlegen.


Es gibt etliche Verschwörungstheorien zum Ablauf des 11. September 2001. Die offizielle besagt, 19 in Afghanistan geschulte Verschwörer hätten die vier Passagierflugzeuge entführt und damit unter anderem die beiden Türme des World Trade Center zerstört. Als Drehbuch klänge so ein Skript ziemlich abenteuerlich, aber wir kennen alle den tödlich realisierten Film. Dass zwei Flugzeuge in die WTC-Türme rasten, ist also unbestritten, während bei dem Einschlag ins Pentagon (Wie schaffte der es so tief einzuschlagen, ohne den Rasen zu beschädigen?) sowie dem auf offenem Feld zerschollenen vierten Jet einiges diskutiert wird. Umstritten ist, dass dies wirklich nicht verhindert werden konnte und wie wichtige Leute im Staat USA darauf zunächst kaum reagierten (vgl. Ist da was faul im Bush?).

Dies bereitet den Boden für weniger offizielle Verschwörungstheorien, die deutlich angreifbarer sind - und sich dennoch für gutes Geld verkaufen lassen, ob man nun dafür ist oder dagegen. Mittlerweile ist eine Schlammschlacht (vgl. Der Countdown läuft) losgebrochen, in der selbst Michael Moore von anerkannten Journalisten als "scheinheilig und argumentativer Schwindler" beschimpft wird, obwohl der sich in seinen bisher veröffentlichten Werken gar nicht zum 11. September 2001 geäußert hat - was auch kaum möglich wäre, da sie vorher entstanden sind -, sondern über inneramerikanische Probleme wie Waffenbegeisterung (vgl. Thanks for not shooting me) und Wahlfälschung (vgl. One Moore stupid man). Allerdings hatte Michael Moore stets den Präsidenten Bush und die Regierung kritisiert - und dies ist nach dem 11. September nicht mehr opportun. Tatsächlich sollte deshalb sein bis heute erfolgreichstes frech-satirisches Buch "Stupid white men" vor der Auslieferung eingestampft werden - was allerdings nur die für England bestimmte Ausgabe in einem zusätzlichen Vorwort verrät, nicht das US-Original und auch nicht die deutsche Übersetzung. Nur auf seiner eigenen Website hat Moore eine gekürzte Zusammenfassung des Vorfalls.

Neben eher unbekannten Webautoren, deren Websites nach kurzer Zeit oft gar nicht mehr existieren, gibt es in Deutschland auch einige Bücher zum Thema. Wer (auf Papier) schreibt, der bleibt. Mathias Bröckers ist auf Telepolis durch seine Serie The WTC Conspiracy natürlich bestens bekannt und wird auch sonst am ehesten akzeptiert. Er hat mittlerweile zwei Bücher zum Thema veröffentlicht, in teils zweistelligen Auflagen. Auch Gerhard Wisnewski stellte die Frage nach den ungelösten Fragen des 11.9.2001 und schrieb ein Buch darüber.

Dritter im Bunde der bekannten deutschen Verschwörungs-Kritiker ist Dr. Andreas von Bülow und auch sein Buch verkauft sich ganz ausgezeichnet, doch hört man eher wenig darüber. Kunststück, galt er ja schon mit seinem ersten Werk als Verschwörungstheoretiker, obwohl er sich mit dem Thema "Geheimdienste" auskennen muss: Bülow, Jurist und ehemaliger SPD-Abgeordnete war von 1976 bis 1980 Staatssekretär im Verteidigungsministerium und übernahm dann die Leitung des Bundesministeriums für Forschung und Technologie. Erfahrungen mit Geheimdiensten sammelte er 1992/1993 als SPD-Obmann im Schalck-Golodkowski Untersuchungsausschuss. Selbst für einen Geheimdienst gearbeitet hat er allerdings nicht. 1994 schied von Bülow aus dem Bundestag aus.

Telepolis besuchte am 11.9.2003 zum zweijährigen Jubiläum des Terroranschlags einen Abend im Literaturhaus München, wo von Bülow Ulrich Encke vom bayrischen Rundfunk Rede und Antwort stand. Der Saal war bis zum letzten Platz belegt und einige Besucher mussten stattdessen nebenan vor einem Monitor Platz nehmen. Dabei überraschte viele, einen älteren, seriösen Herren zu sehen und keinen jungen Revoluzzer. Auf der Bühne konnte von Bülow auch gut überzeugen, wenn er sich auch im Laufe des Abends öfters wiederholte, was ihm nicht immer gelingen soll. Sein Buch dagegen schreckt durch einige übertriebene Thesen schnell ab, enthält aber auch wieder schlüssige Dinge.


Manche Thesen des Buches sind auch schon in seinem Vorläufer zu finden, so die, dass Geheimdienste den Rauschgifthandel kontrollieren und darüber auch politische Umstürze finanzieren. Andererseits wäre es ja durchaus nicht der erste an einem 11. September (vgl. Der erste 11. September) von Geheimdiensten angezettelte Ärger (vgl. Der Putsch in Chile). Von Bülow glaubt folgerichtig, dass die CIA die Anschläge organisiert und eingefädelt hat. Und immerhin jeder fünfte Deutsche traut der US-Regierung dies ebenfalls zu (vgl. Aufruhr um Verschwörungstheorien).


Was Andreas von Bülow als Merkwürdigkeiten anführt

Die Attentäter um Mohammed Atta hinterließen eine Spur wie eine Herde Elefanten - sie versuchten nie, wirklich unauffällig zu sein. War dies eine extra gelegte Spur? Andererseits siegt Frechheit bekanntlich und wer sich ohnehin umbringen will, hat nichts mehr zu befürchten
Die Attentäter waren innerhalb von 48 Stunden bekannt
Ausgerechnet der Anführer Atta hat seine Verbindung zum Todesflug nur knapp erreicht, sein Gepäck mit seinem Testament schaffte es dagegen nicht mehr und war so gut aufzufinden - ebenso wie die Fluganleitungen im zurückgelassenen Mietwagen
19 Minuten nach dem Einschlag funkten Feuerwehrmänner aus dem Nordturm "Hier sind nur noch zwei kleinere Feuer auszumachen".
Stahl schmilzt bei 800°C, Kerosin brennt bei 350°C - andere sprechen aber auch von 700°C
Das CIA hatte 15 der 19 Attentäter bereits überwacht, aber das FBI nicht informiert. Geschah dies nur aus Konkurrenzdenken zwischen den Geheimdiensten oder aus ernsteren Gründen?
Die Flugabwehr versagte trotz ausreichender Vorlaufzeit bei allen vier Maschinen
Der Krieg in Afghanistan und im Irak sei schon vor dem 11.9.2001 geplant und vorbereitet gewesen
Keiner der Araber steht auf den Fluglisten. Diese allerdings wurden den trauernden Hinterbliebenen ausgehändigt und dass jemand um die Attentäter trauern will, war nicht anzunehmen.
Sieben der Attentäter sollen sich lebend gemeldet haben. Ursache hierfür sind jedoch teilweise Namensgleichheiten
Die Beschlagnahme des Computers eines Verdächtigen wurde mehrfach vom FBI verhindert.
Bush solle die Abgeordneten angerufen haben "Bloß keine volle Aufklärung"
Der Anschlag 1993 (Bülow sprach allerdings von "1973") auf das World Trade Center fand bereits unter Kenntnis von CIA und FBI statt, doch sei der geplante Austausch des Sprengsatzes durch eine Attrappe verhindert worden.
Gegenüber 60 Millionen Dollar zur detaillierten Aufklärung der sexuellen Vorlieben von Bill Clinton und Monica Lewinski wurden zur Aufklärung des 11. Septembers nur 600.000 Dollar ausgegeben
Es gibt keinen offiziellen minutengenauen zeitlichen Ablauf der Anschläge - "nur im Internet"
Handys funktionieren nicht in Flugzeugen, sollen aber an Bord der entführten Flugzeuge benutzt worden sein - teilweise ist aber auch klar von im Flugzeug eingebauten Telefonen die Rede. Diese wiederum sind aber nicht für R-Gespräche geeignet, wie sie von Flug 93 geführt worden sein sollen.
Die Voicerecorder der meisten Jets waren leer - nur von Flug 93 existieren Aufzeichnungen
Zu viele Leute waren an Insidergeschäften an der Börse beteiligt - wussten also von der kommenden Katastrophe
Attas Pass übersteht den Crash ins WTC unversehrt


Fernsteuerung für Jumbo-Jets

Von Bülow sieht sich dabei als Kriminalinspektor, der nach dem Motiv sucht: "Wem nutzt es?" Dem Islam jedenfalls nicht. "Die Theorie der 19 Muslime und Osama bin Laden ist mit 99% Sicherheit falsch", so von Bülow. Er würde gerne brauchbare Beweise sehen und seine Theorien zurücknehmen, doch die offiziellen 800 Seiten Untersuchungsreport zeigen für ihn nichts außer "Chaos in einem Bananenstaat". Mit der naheliegenden Erklärung massiver, auch hierzulande ja nicht unbekannter Blödheit der Behörden mag er sich jedoch trotz des in dieser Hinsicht leuchtenden Vorbilds in Form des Staatsoberhaupts George W. Bush nicht anfreunden.

Vielmehr kommt er zu dem Schluss, das World Trade Center sei in Wirklichkeit gesprengt worden wie auch das ausgebombte Federal Office Gebäude in Oklahoma City und die Flugzeuge ferngesteuert worden wie im noch im Sommer 2001 herausgekommenen Action-Streifen Air Panic geschildert, der auch schon den Crash in ein Hochhaus vorwegnahm und allen "Verschwörern" - sowohl Tätern als auch Zweiflern - als Vorlage gedient haben könnte. Während im Film die Fernsteuerung der Jumbo-Jets durch einen kriminellen Techniker nachgerüstet wurde, gibt es sie laut von Bülow in heutigen Passagierflugzeugen längst, sie soll bereits in 600 Flugzeugen eingebaut sein.

Für ihn erklärt dies, wie die Flugzeuge trotz anerkannt schlechter Flugkünste der Araber- sie flogen jahrelang praktisch aus jeder Flugschule, allerdings hochkant und nicht mit einer Cessna - überhaupt ins Ziel trafen, zumal die engen Kurven auf den letzten Metern vor dem World Trade Center mehr als 1,5 g Beschleunigung erzeugten, so von Bülow, was vom Cockpit aus gar nicht möglich sei: Die Piloten und Passagiere würden ohnmächtig und der Computer sperre daher so extreme Manöver - nur über externe Fernsteuerung seien diese möglich. Piloten wiederum schließen es aus, dass Flugzeuge in dieser Weise über Fernsteuerung steuerbar seien. Außerdem wurde mit Sprengsätzen an den Türmen nachgeholfen und ins Pentagon sei kein Jumbo, sondern Cruise Missiles eingeschlagen. Wo dann allerdings das entführte Flugzeug hingekommen sein soll, kann er nicht erklären.


Geheimdienste machen prinzipiell krumme Geschäfte

Der größere Teil des Misstrauens kommt für von Bülow jedoch klar aus der US-Außenpolitik der Vergangenheit und der Geschichte der CIA. So hat Osama Bin Laden seinerzeit für die USA 10.000 von insgesamt 40.000 Söldnern für den Kampf gegen die Sowjetunion rekrutiert, die auch im Anfertigen von Autobomben zur Nutzung in sowjetischen Städten ausgebildet sein sollten. Der Plan von Carters Geheimdienstchef Brezinski war, "die Sowjetunion solle in Afghanistan ihr Vietnam erleben", was sie in ihrem muslimischen Teil destabilisieren sollte nach dem alten Motto "teile und herrsche". Dazu wurden die gemäßigten Kräfte aus der afghanischen Regierung entfernt und stattdessen die drogenfinanzierten "Warlords" eingesetzt.

Und dies sei nicht so ungewöhnlich, denn die CIA wurde 1945 für Manipulationen im Ausland gegründet. Auch soll der geplante japanische Angriff auf Pearl Harbor den Geheimdiensten damals durch Abhören des Funkverkehrs bekannt gewesen sein, doch man wollte Amerika so in den Krieg zwingen, da das Volk eigentlich gegen eine Kriegsbeteiligung war und opferte so 2500 Menschenleben. 1963 sollte die Operation Northwood einen 3. Weltkrieg anzetteln, bei der ein Flugzeug mit amerikanischen Austauschschülern über Kuba von US-Militär abgeschossen werden sollte, um dies dann den Kubanern in die Schuhe zu schieben. Allerdings wäre hier die Maschine ausgetauscht worden und ein leeres Flugzeug abgeschossen worden. Präsident Kennedy lehnte den Plan jedoch ab. Auch jetzt habe man das amerikanische Volk in einen Krieg zwingen wollen. Es sei logisch, wenn die Geheimdienste ihren Bestand sichern wollen.

Der Moderator fragte hier prompt: "Werden wir von Massenmördern gesteuert?" Bülow darauf "Im Jahre 2500 sagen wir möglicherweise, Roosevelt war ein Massenmörder". Der amerikanische Fernsehsprecher Don Ruther fühle sich von dem Patriotismus in seinem Land so in die Enge getrieben, dass er fast wie in Südafrika zur Zeit der Apartheid das Gefühl hatte, brennende Autoreifen um seinen Hals gelegt zu bekommen, falls er weiter kritische Fragen zum 11. September stellen würde.

Von Bülow bezieht sich aber etwas zu häufig auf das WWW als Informationsquelle, das ja bekanntlich auch viele Falschmeldungen (vgl. Alle meine Entchen - schwimmen heut im Netz) enthält. Doch auch von Bülow hat ganz offensichtliche Fehler im Buch: So behauptet er, eine Boing 737 und 767 seien praktisch gleich groß, was natürlich nicht der Fall ist. Auch heißt es, "es sei nur ein einziger Jude im WTC gestorben", während andere Quellen hier 400 nennen.


7 WTC: Funk- und Sprengzentrale der CIA?

Wirklich wild wird es jedoch mit der Abhandlung über das 47 Stock hohe Gebäude World Trade Center 7. Dieses war auf 5 Stockwerke hohen Transformatoren gelagert und enthielt außerdem Tanks mit 159.000 Liter Diesel für Notstromaggregate. Gegen diese Konstruktion hatte die New Yorker Feuerwehr schon bei der Planung verständlicherweise protestiert, dennoch erstaunt von Bülow dessen Einsturz durch Brände. Zwischen 23. und 25. Stock wurde das Gebäude als Kommandostand für den Oberbürgermeister verbunkert und von Bülow geht nun davon aus, dass von hier die beiden Türme gesprengt wurden und ein Sender auf dem Dach als Leitstrahl für die Flugzeuge diente und so deren Flugbahnen erzeugte. Deshalb habe man am Ende auch dieses Gebäude sprengen müssen. Warum man wegen eines angeblichen Senders gleich ein ganzes Hochhaus sprengen sollte, erschließt sich nicht und auch die Funktion eines Leitstrahls sieht anders aus.

Auch wenn man Geheimdiensten sicher einiges zutrauen kann, gibt diese Theorie dem Buch den Rest: Warum sollte eine Geheimdienstzentrale freiwillig so nahe am zu sprengenden Objekt eingerichtet werden und so riskieren, selbst von dessen herabstürzenden Trümmern ausgeschaltet zu werden?

:

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Alt 24.09.2003, 15:22   #116
lady
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Zitat:
Original geschrieben von Ibykus
Mordspekulationen über Tod von Papst Johannes Paul I



... darüber gibt es schon seit längeren schon ein Buch ... das habe ich vor einiger Zeit gelesen ...
... es ist zwar recht interessant, man erfährt auch einige seltsam anmutende Details über die Todesumstände
... außerdem ist der Vatikan stark von rivalisierenden Interessensgruppen durchsetzt ...
... aber letztlich wird die Hauptunterstellung - Mord an Paul I. - nur endlos oft wiederholt
... und erscheint deswegen zum Schluß hin als eher langweilig ...


Grüßle, lady
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Alt 24.09.2003, 16:05   #117
Ibykus
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lady ,

sei´s drum - davon wird der pontifex auch nicht wieder lebendig
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Alt 22.10.2003, 13:20   #118
Ibykus
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Presse: Moussaoui nur kleiner Al-Qaeda-Akteur

Der Terrorverdächtige Moussaoui soll kein wichtiges Al-Qaeda-Mitglied sein. Ermittler schreiben ihm «keinerlei Rolle» im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September zu.

Der Franzose Zacarias Moussaoui war nicht in die Anschläge vom 11. September 2001 verwickelt. Das schreibt das US-Magazin «Time» unter Berufung auf Informanten in der US-Bundespolizei FBI. Die Ermittler sind demnach schon seit längerem überzeugt, dass der marrokanischstämmige Franzose «keinerlei Rolle im Plan für den 11. September gespielt hat». Er soll «nur ein kleiner Akteur innerhalb von Al Qaeda» gewesen sein, schreibt das Wochenmagazin.
Die US-Anklagevertretung beschuldigt Moussaoui, als 20. Luftpirat bei den Anschlägen des 11. September eingeplant gewesen zu sein. Moussaoui war einen Monat vor den Anschlägen festgenommen worden, nachdem er an einer Pilotenschule im US-Bundesstaat Minnesota aufgefallen war.

http://www.netzeitung.de/spezial/ka...ror/258632.html
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Alt 22.10.2003, 13:22   #119
Ibykus
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Bin Laden droht den USA mit neuen Anschlägen

Erneut strahlt Al Dschasira ein Video des gesuchten Terroristen aus, das nicht älter als zwei Monate sein kann

...

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Alt 22.10.2003, 13:24   #120
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Mobilmachung gegen Bush

Zehntausende Demonstranten aus mindesten 135 Städten und 38 Bundesstaaten der USA werden am kommenden Samstag in Washington zu einem Massenprotest gegen die Kriegspolitik der Regierung von George Bush erwartet. Es ist die erste Massenaktion in der Bundeshauptstadt seit dem 12. April, als nach der Einnahme Bagdads Tausende vor dem Weißen Haus gegen den Krieg demonstriert hatten. Zugleich soll an der US-Westküste, in San Francisco, eine Großkundgebungen mit einem anschließenden Marsch durch die Stadt stattfinden.

Inzwischen hat sich die Stimmung in der US-Bevölkerung nachhaltig zugunsten der Kriegsgegner verändert. Vor dem Hintergrund der Nachrichten über zunehmende US-Opfer im Irak und der rapide fallenden Popularität von Präsident Bush glauben die Friedensaktivisten, daß jetzt wieder die Zeit für Massenaktionen gekommen ist.

Die für Samstag geplante Großdemo wird von den zwei großen Antikriegskoalitionen International ANSWER, das für »Act Now to Stop War and End Racism« steht, und »United for Peace and Justice« organisiert, unter deren Dach sich die unterschiedlichsten Friedensbewegungen zusammengefunden haben. In Washington werden beide Organisationen zum ersten Mal zusammenarbeiten. »Die Antikriegsbewegung wird wieder stärker«, sagte der ANSWER-Organisator Brian Becker und fügte hinzu: »Wir werden diesmal (in Washington) bedeutend mehr Menschen mobilisieren als bei der Demo im April.«

Laut Nancy Lessin von der Organisation »Military Families Speak Out« (Familien von Soldaten verschaffen sich Gehör) werden auch US-Veteranen des jüngsten Golfkrieges und Angehörige von Soldaten, die dieses Jahr im Irak getötet wurden, an der Demonstration teilnehmen. Sie erwartet mehr als 40 Familien. »Niemand will, daß unsere geliebten Angehörigen in einer Art und Weise mißbraucht werden, wie das die Regierung in ihrem Krieg für Öl und den Ausbau ihres Imperiums tut«, sagte Lessin.

Aber auch in den etablierten Kreisen der Republikanischen Partei ist man zunehmend unzufrieden damit, daß Bush nur noch auf seine neokonservativen Berater zu hören scheint. Es ist kein Geheimnis, daß selbst Papa Bush mit der Politik seines Sohnes George Walker höchst unzufrieden ist. Als weithin sichtbares Zeichen dafür hat Bush sen. einem Kritiker von Baby-Bush soeben einen Preis verliehen. Der »George-Bush-Preis für hervorragende Dienste für die Öffentlichkeit« für das Jahr 2003 ging an den demokratischen Senator Edward Kennedy, der im US-Senat gegen die Kriegspolitik von Bush jun. auftritt.

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